Fisch, eine Köstlichkeit

Schon immer zählt Fisch zum festen Bestandteil der Ernährung für die Menschheit. Den Beweisfinden wir in Kochbüchern des Apicius oder von Max Rumpold, dem Chefkoch von Mainz um 1480. Natürlich in Mengen, die den örtlichen und technischen Gegebenheiten entsprachen. Unumstritten ist sein köstlicher Geschmack, der die Vielfalt der Meere, Seen und Flüsse in ihren Unbändigkeiten widerspiegelt. Eine glückliche Hand des Koches bringt den Fisch seiner geschmacklichen Vollendung nahe. Durch Erhitzen erhöht sich die Geschmacks- und Geruchsintensität, und wird noch gesteigert, wenn der Fisch auf der Haut gebraten wird. Öfter eine Fischmahlzeit und man bleibt "fit", meint nicht nur Ihr Fischkoch. Das lockere Bindegewebe des Fisches sorgt für viele Vorteile, unter anderem die kurze Garzeit und leichte Verdauung. Von besonderer Wichtigkeit für die menschliche Ernährung ist das biologisch wertvolle Fischeiweiß. Der Fisch besitzt die essentiellen und lebensnotwendigen Aminosäuren. Etwa 200 g Fisch sorgen für den Tagesbedarf. Der Fettgehalt einiger Arten schwankt jedoch stark, Gründe dafür liegen in Vorkommen, Jahreszeit, Wassertemperatur und Nahrungsangebot. Vitamine A, D und die Mineralstoffe Jod, Eisen und Zink erheben den Fisch zu einem hochwertigen und gesunden Lebensmittel. Die Einteilung der Fische erfolgt nach Herkunft in "Süßwasserfische" (Karpfen, Forelle, Zander, Hecht) und "Seefische" (Hering, Heilbutt, Kabeljau, Rotbarsch) oder nach deren Fettgehalt in "Magerfische" (Scholle, Heilbutt, Seehecht) und "Fettfische" (Aal, Makrele, Karpfen). Auch spielen hier z.B. Laichzeiten, Futter, Jahreszeit und Geschlecht eine große Rolle. Eine weitere Unterteilung ergibt die Form, in "Plattfische" (Scholle, Heilbutt, Seezunge) und "Rundfische" (Rotbarsch, Karpfen, Hecht). Die Gruppe der "Wanderfische" (Lachs, Aal) vollenden die etwa 200 Arten Fisch für eine wirtschaftliche Nutzung zur Ernährung der Weltbevölkerung. "Jede Woche einmal Fisch" unser guter Rat !


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